Karlsruhe beanstandet niedrige Löhne für Gefangene

  • Endlich tut sich da was. Zumindestens gibt es mal ein Urteil. Ich habe es nie verstanden wesshalb man von Resozialisierung spricht und den Häftling für 2 Euro am Tag arbeiten lässt. Ich finde es menschlich würdelos. In meinen Augen soll ein Häftling genauso viel Geld im Knast bekommen wie draussen, muss aber für die Kosten im Knast aufkommen. Er wird dann nach Abzug aller Kosten nicht viel mehr Geld haben wie jetzt, aber zumindestens die Rente würde weiter eingezahlt.

    Zwei Euro pro Stunde: Karlsruhe beanstandet niedrige Löhne für Gefangene - n-tv.de

    Bernd

  • "Ein Vertreter des bayerischen Justizministeriums sagte, es gebe keinen Spielraum für Erhöhungen, und verwies auf die geringe Produktivität der Gefangenenarbeit."


    Diese Aussage halte ich für falsch.

    In der JVA Würzburg, wurde, zu meiner Zeit dort, unter anderem für einen bekannten Spielwarenhersteller produziert. Nicht etwa ganz entspannt ein paar Stunden Spielzeug zusammen bauen, nein, sondern Akkordarbeit. Man hat nur "genug" verdient wenn die Stückzahlen gepasst haben. Wer zu langsam war, hatte halt deutlich weniger Geld.

    Da wurde Woche für Woche einiges abgearbeitet.

    Auch die Beschäftigungsverhältnisse außerhalb der JVA waren nicht auf ausruhen ausgelegt. Es waren sicherlich Arbeiten die im Niedriglohnsektor liegen, allerdings mussten diese genauso erledigt werden, wie von den normalen Mitarbeitern, für 1.60€ die Stunde. Lediglich das Personal in der JVA Küche hat mehr verdient.

    Einmal editiert, zuletzt von Chris (25. Juni 2023 um 18:53) aus folgendem Grund: Schriftfarbe von schwarz auf weiß geändert

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