Ausgang -BTM Delikte

  • Das war schon von Anfang klar dass imBayern bei BTM Delikten, trotz keine Suchtprblematik, man bekommt schwer Lockerungen .

    Wir kommen aber nicht wirklich weiter. die externe Suchtberaterin hat schon geschrieben, er ist nicht süchtig, braucht kein Therapie usw. (Er ist wegen Beihilfe verurteilt - Konsum selten). Er hat schon 2 Jahre Abstinenz Nachweis mitgebracht.

    Aber die JVA, ablehnt immer wieder die Ausgängen mit verschiedenen Gründen, erstmal Wiederholungsgefahr, dann nichts geändert, jetzt eventuell ab Oktober wenn er dieSuchtproblematik nochmal klärt und weiterhin die Urinproben negativ sind. Eine Ausführung für noch eine weitere Haarprobe wurde auch abgelehnt.

    Jetzt die Frage: kann man in der Straftat ein Gutachter freiwillig bestellen? Am besten der der auch im U-haft gemacht hat? Der Gutachter hat damals dasselbe gesagt, dass keine Sucht hat und die Empfehlung zur Suchtberater zu gehen. Er war aber kurz danach entlassen und 2 Jahre außer Vollzug gesetzt. Er war auch draußen zur Suchtberater in der Gedanke dass im Haft muss er nicht nocheinmal machen.

    Jetzt die Frage: welche Möglichkeiten hat man noch drin um seine Suchtproblematik zu klären?

    Ja, ich weiß, Lockerungen sind kann Optionen, aber trotzdem ärgerlich wenn alle Vollzugziele zwischenzeitlich erfüllt sind.

    Inoffiziell sind verschiedene interne Regeln, wo man grundsätzlich erst 9 monate-1 Jahr vor frühestens ET mit dem Lockerungen beginnt. Wahrscheinlich deshalb würde auch in der letzte Ablehnung Oktober genannt.

  • Jetzt meine Antwort:

    Eigentlich hat Du Dir all Deine Fragen schon selbst beantwortet. Vollzugslockerungen sind sogenannte *kann- Bestimmungen*. Natürlich ist es möglich auf eigene Kosten einen eigenen Gutachter zu beauftragen, nur hilft Euch das in keinsterweise. Denn die JVA trägt die Verantwortung und bestimmt wer gelockert werden kann und wer nicht.

    Du selbst schreibst das Dein Mann seit 2 Jahren clean ist und die JVA fragt sich wozu er dann noch eine Therapie benötigt? Je mehr Ihr gegen Entscheidungen der JVA vorgeht oder Widersprüche einlegt, desto schwieriger macht es Euch die JVA.

    Wenn er nur selten konsumiert hat, stellt sich logischer Weise die Frage ob er überhaupt süchtig ist, denn eine Sucht ist das zwanghafte Verlangen nach bestimmten Substanzen oder Verhaltensweisen undi ein gelegentlicher Konsum ist nicht zwanghaft.

    Meiner Meinung nach, solltet Ihr Euch mehr darauf konzentrieren, wie es nach der Haft weitergehen soll und nicht ständig nach Lockerungen oder Ausführungen rufen. Dadurch macht Ihr es Euch nur unnötig schwer, die Anstalten sitzen nun mal am längeren Hebel.

    Die Lüge nimmt immer den Aufzug nach oben, die Wahrheit kommt über die Treppe

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